Sanierung des Stadtwaldeingangs 

Spatenstich am Stadtwaldeingang: (v.l.n.r.) Dr. Patrick Adenauer (Kölner Grün Stiftung), Barbara Oberheinrich (JTI Tabacco), Hubert Roeser (Kölner Sportstätten GmbH), Paul Bauwens-Adenauer und Beatrice Bülter (beide Kölner Grün Stiftung).

 

Weg frei zum Eingang in den Stadtwald: Im Juli 2011 durchschnitten (v.l.n.r.) Hans Rütten (Kölner Sportstätten), Beatrice Bülter (Kölner Grün Stiftung), Barbara Oberheinrich (JTI) und Dr. Joachim Bauer (Grünflächenamt) die Absperrung der Baustelle. Investitionsvolumen: 220.000 Euro.

 

Sponsorentafel am Eingang
1. Lage und Historie

Der Stadtwald ist wichtiger Bestandteil des Äußeren Grüngürtels und gleichzeitig Gelenk und Übergang in die radiale Grünverbindung zwischen dem Inneren und Äußeren Grüngürtel. Der Eingang zum Stadtwald an der Ecke Dürener Straße/Stadtwaldgürtel liegt an der Südost-Ecke des Stadtwaldes und gehört zu den Haupteingängen. Es handelt sich um einen Verkehrsknoten (auch ÖPNV) und damit um einen stark frequentierten Bereich.

1895 erwarb die Stadt das Gebäude und das Gelände der „Kitschburg" und angrenzende Wiesen- und Ackerflächen zur Anlage des 104 ha großen Stadtwaldes. Nach Plänen des Gartendirektors Adolf Kowallek wurde der Stadtwald ausgebaut und der 3,9 ha große Stadtwaldweiher im Bereich des ehemaligen Kitschburgweihers angelegt.

Der Eingangsbereich an der Ecke Dürener Straße wurde vor ca. 30 Jahren so ausgebaut, wie er sich heute darstellt.
 

2. Sanierungsmaßnahmen

Nachdem bereits weite Bereiche des Stadtwaldes saniert und überarbeitet wurden, soll nun die Sanierung und Aufwertung des Eingangsbereiches zum Stadtwald an der Ecke Dürener Straße erfolgen.

Es soll eine attraktive Eingangssituation geschaffen werden, die einerseits in den Stadtwald einlädt und andererseits eine bessere Aufenthaltsqualität schafft.

Der Bereich wird zum Stadtwald hin geöffnet, der Platz geordnet und dadurch insgesamt eine bessere Raumqualität geschaffen.

Die befestigten Flächen werden in einer Bänderung aus grauem Betonpflaster und anthrazitfarbenem Natursteinpflaster (Basalt 12/16) hergestellt, mit einer geschnittenen Eibenhecke eingefasst und mit drei Bäumen bepflanzt.

Die Pflasterarbeiten reichen bis zur Hinterkante des vorhandenen Gehweges. 

Im Einzelnen sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Entfernen der ca. 30 cm hohen, den Platz begrenzenden Ortbetonmauer; 
  • Entfernen des Hochbeetes, incl. der Betoneinfassungsmauer; der darin stehende Baum wird in den Südpark verpflanzt  
  • Entfernen der desolaten Abfallbehälter und Bänke; 
  • Austauschen des vorhandenen Betonverbundpflasterbelages (ca. 500 m2) bis zur Gehweghinterkante;  
  • Aufweiten des Platzes nach Norden (in Richtung Fürst-Pückler-Str.) bis in Höhe der vorhandenen Telefonzelle;  
  • Befestigten der Fläche bis zur Gehweghinterkante aus anthrazitfarbenen Basaltnatursteingroßpflaster (Menge: ca. 680 m²), im segmentbogenartigem Verlauf gepflastert; 
  • Herstellen einer neuen Entwässerungsrinne, Rinnenabdeckung in arretierten Eisengußrosten, im Verlauf des Segmentbogens; 
  • Einfassen des Platzes mit einer geschnittenen Eiben-Hecke; Endhöhe ca. 1,4 m und Endbreite ca. 1,5 m;  
  • Seitenaneinfassung, hier parallel zur Eibenhecke mittels Betonblöcken, Oberfläche granit-grau gestrahlt;
  • Bepflanzen des Platzes mit drei Bäumen, hier: Paulownie / Blauglockenbaum;       
  • Der parkinnenseitige Kreis, Durchmesser: 12 m, direkt an der Westseite angrenzend, wird ebenfalls in  anthrazitfarbenem Basaltnatursteingroßpflaster, im kreisförmigen Verlauf gepflastert, angelegt;      
  • segmentartige Teileinfassung im Kreisverlauf, aus Betonblöcken, Oberfläche ebenfalls granit-grau gestrahlt, auch gedacht als Sitzsteinmauer; 
  • Unter dem Gesichtpunkt einer behindertengerechten, stolperfreien Nutzung wird ein Wegeband aus Planolith-Betonpflaster, in 1,30 m Breite, in die Natursteinflächenbefestigung eingefügt (Menge: ca. 125 m²);      
  • Aufstellen von 8 Bänken und 4 Papierkörben (Typ Köln).